Versailler Vertrag doku zdf

Schnell machen sich Radikale im Land die allgemeine Empörung zunutze. Der Vertrag wird für alles verantwortlich gemacht, was in der jungen Weimarer Republik Unmut hervorruft. Verantwortliche Demokraten, die den Friedensvertrag notgedrungen unterzeichnen mussten, werden als Erfüllungspolitiker diskreditiert, manche von ihnen ermordet. Die Bedingungen, welche die Alliierten dem geschlagenen Deutschland auferlegen, scheinen auf den ersten Blick unerfüllbar und nicht akzeptabel: Gebietsverluste und drakonische Reparationszahlungen, der Verlust der militärischen Schlagkraft und die Zuweisung der Kriegsschuld an “Deutschland und seine Verbündeten”. Versailles muss weg, lautet von nun an das Credo vieler Politiker im Land, gleich welchem Lager sie angehören. Doch war der Vertrag wirklich so hart, wie ihn damals viele Zeitgenossen empfanden? Hing er tatsächlich wie ein Mühlstein um den Hals der jungen Republik? Gab es nicht auch vielversprechende Anläufe, die Folgen abzuschwächen? In der Rückschau scheint eine direkte Linie von Versailles zu Hitler zu führen. Historiker und Historikerinnen diskutieren in der Dokumentation, ob bereits 1919 die Weichen in Richtung NS-Diktatur gestellt wurden. 1919 beschließen die Siegermächte des Ersten Weltkrieges in Versailles einen Friedensvertrag mit Deutschland. Deutschland muss Wiedergutmachung akzeptieren.

Das Rheinland bleibt besetzt, Waffen, Rohstoffe und Güterzüge voller Waren werden abtransportiert. Ein Siebtel des deutschen Reiches wird abgetrennt: Elsaß-Lothringen, Posen, Westpreußen und Teile Schlesiens. Wegen der Zuweisung der alleinigen Kriegsschuld sehen viele Deutsche den Vertrag als “Schand-Frieden“ – mit fürchterlichen Folgen. 1919 beschließen die Sieger des Ersten Weltkrieges einen Friedensvertrag. Deutschland wird die alleinige Schuld zugewiesen. ZDF Presse und Information Telefon: +49-6131-70-12121 An der Westfront entwickelt sich 1916 zwischen Deutschen und Franzosen ein blutiger “Stellungskrieg” in Nähe … Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona wachsen in Berlin Neukölln auf, ihre Jugend ist von der Leidenschaft für Breakdance und Musik geprägt, aber auch vom Kampf der Familie für ihr Bleiberecht. Der Dokumentarfilm “Neukölln Unlimited” zeigt den Alltag und die Träume selbstbewußter junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und kann für wichtige Fragen der politischen Bildung sensibilisieren in den Themenfelder Migration, Asyl, Bildung und Jugendkultur. Folge 1, “Schwierige Geburt”, widmet sich ab 19.30 Uhr den Jahren 1918 bis 1923. Die erste deutsche Demokratie machte unter schwierigen Vorzeichen ihre ersten Schritte. Während nach dem Ende des Ersten Weltkriegs noch um das richtige Herrschaftssystem gerungen wurde, ging bereits der Streit los: Wer war schuld am verlorenen Krieg? Hatte die Oberste Heeresleitung unter den Generälen Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff die Verantwortung oder die neue SPD-geführte Regierung unter Friedrich Ebert? Es begann ein Kampf um die Deutungshoheit mit allen Mitteln.

Das Dokudrama “Kaisersturz” spiegelt die entscheidenden Wochen von … Eingeleitet durch ein fünfstündiges Trommelfeuer aus 6600 … presseportal.zdf.de/pm/geheimnisse-der-weimarer-republik/ Folge 3 beleuchtet ab 21.00 Uhr den “Weg in den Abgrund”: Die Phase der relativen Stabilität endete 1929 mit dem Crash an der New Yorker Börse, der sich zur Weltwirtschaftskrise ausweitete.